Berliner Zettelwirtschaft

2011 war bisher kein gutes Jahr… für mein Blog. Wenig gepflegt vegetiert es vor sich hin. Wartet Tag ein und Tag aus auf neues Futter, will sich rausputzen, anderen schöne Dinge präsentieren. Und doch: es passiert wenig. Viel zu wenig. Eine Trendwende ist bisher nicht in Sicht.

Heute trotzdem der erste kleine Schritt in die richtige Richtung. Voila: ein Beitrag. Thema: Berliner Zettelwirtschaft. Aber seht selbst.

Dies hier ist speziell für Frau B., der neuen Teil-Weddingerin:

Und hier für alle, die sich ein Stück Liebe abreißen wollen:

Fazit: Berlin steckt voller Überraschungen. Ach so: Vielen Dank an den Tagesspiegel für die schönen Bilder.

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Arcade Führer

Soeben habe ich unten stehendes Blog entdeckt… im Shop gibt es unterhaltsame Buttons und T-Shirts zu kaufen. Und dazu (meist) lustige Comics aus der Welt des Führers. Einfach mal reinschauen.

www.hipsterhitler.com

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Ein Sonntag im Januar

Der heutige Tag brachte mir neben eines amüsanten Besuchs bei Freunden auch die Erkenntnis, dass Berlin als quasi Leitkultur auch die internationale Gastronomie beeinflusst. So berieselt den Gast bei Monsieur Vuong in der Alten Schönhauser Straße keine asiatische Folklore sondern feinster Elektro. Stilbewusst, wie es sich eben für eine Mitte-Lokalität gehört. Ansonsten ein sehr angenehmer, wenn auch überfüllter Laden mit sehr gutem Essen.

Ein kleines Highlight des Tages war der Besuch des Kinos in den Hackeschen Höfen. Gespielt wurde „Drei“ mit drei charmanten wie talentierten Schauspielern, angeführt von der unvergleichlichen Sophie Rois. Ein sehr schöner Film, für den ich hiermit eine Empfehlung ausspreche.

Fazit: Ein Sonntag im Januar, so wie er sein sollte.

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Wein & Geflügel

Die Entdeckungstour durch den Wedding geht weiter… dank Herrn M. bin ich auf das „Wein & Geflügel – deine WG“ aufmerksam geworden. Um die Ecke vom Leopoldplatz (Malplaquet-/ Ecke Nazarethkirchstraße) gelegen haben die Inhaber tief in ihrer Erinnerung gekramt und eine Kneipe eröffnet, die mit charmanten Details das WG-Leben thematisiert.

Wohnungsgesuche an der Wand, ein wilder Möbelmix, ein öffentliches Klo… alles WG-chaotisch und wunderbar umgesetzt. Die Cocktails sind vor allem zur Happy Hour bezahlbar und sehr lecker.

Fazit: Meine direkte Nachbarschaft hat einiges zu bieten… man muss es nur wissen!

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Es kommen goldene Zeiten

Der heutige Abend gehörte den wunderbaren Damen B. und P. Nach langer Abstinenz trafen wir endlich wieder zu Dritt aufeinander und krönten den Augenblick mit reichlich Sushi und anderen asiatischen Köstlichkeiten. Auf dem Weg zu diesem kulinarischen Event noch eben ein kleines, feines Café entdeckt und bei einem super-cremigen Chai Latte die Qualitäten getestet und für gut empfunden.

Mit vollem Magen ging es dann noch weiter ins Alte Europa, einer charmant unaufdringlichen Kneipe im pulsierenden Mitte. Dort viel erzähl, viel gelacht und gut getrunken.

Auf dem Weg zur U-Bahn das kurioseste Erlebnis des Abends: eine Nutte. Diese entdeckte schon von der Ferne meinen neckischen Jutebeutel mit dem Aufdruck „Ist mir egal, ich lass das jetzt so“ und konnte sich gar nicht mehr einkriegen. Nachdem sie mir mehrfach (durch lautes Lachen unterstrichen) versicherte, dass sie den Beutel großartig findet, musste ich ihr noch ausführlich erklären, wo sie das gute Stück erwerben kann. Für Dritte sah es wahrscheinlich eher aus wie eine Preisverhandlung, aber das ist dann deren Sache…

Fazit: Berlin hat mich wieder.

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Weddinger Hochkultur

Ein Jahr ist vergangen, seit ich meine Zelte im Wedding aufschlug. Ein Jahr, indem ich meine diversen Aktivitäten (außer Herr M.) stets außerhalb meines Bezirks plante. Heute nun war es so weit: ein Abend im Wedding.

Nach einem ausgiebigen arabischen Essen machten sich Frau O. und ich auf zu einer der bekanntesten Weddinger Adressen: dem Prime Time Theater. Vor allem Prenzlberger dürften die berüchtige Show „Gutes Wedding Schlechtes Wedding“ kennen, in der die Nachbarn im Osten gern als Prenzlwichser bezeichnet werden und die Bornholmer Brücke nur als „die böse Brücke“ bezeichnet wird. Alles rein freundschaftlich natürlich.

Die heutige Episode der „Soap“ trug den schönen Namen „Das Topfmodell“ und entspann über 90 Minuten ein all umfassenden Programm vom fiesen Dönerbuden-Besitzer über die ihren Namen tanzende Ökotrulla bis hin zur dicken Tina Tonne, die in Heidis TV-Show zum neuen Teflon-Gesicht gewählt und gefeiert wird.

Ein großer Spaß, viele Tränen zu verlachen und ein entspanntes (aus allen Teilen Berlins kommendes) Publikum, das auch über die Witze lachen kann, die auf Kosten des eigenen Bezirks gehen.

Fazit: Ein toller Abend und ein Kleinod im Wedding entdeckt. Nur zu empfehlen.

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Zurück aus der Versenkung

14 Tage des neuen Jahres hat es gedauert, nun bin ich aber endlich wieder bereit für mein Blog und bereit für neue Einträge, spannende Entdeckungen in Berlin, tolle Feiern, wunderbare Freunde und was nicht alles noch für 2011 ansteht.

Die letzten zwei Wochen gehörten dem Dresdner Opernball und den gut 80 Überstunden, die ich im Namen einer erfolgreichen Veranstaltung auf mich genommen habe. In dieser Zeit wurde mir aber einiges geboten: Chaos zum Beispiel, Hektik auch, viele offene Baustellen und Probleme, zu wenig Zeit, Schlaflosigkeit oder zu wenig Schlaf. Es war aber auch eine sehr spannende Zeit, ich habe viel gelernt, Gelassenheit gefunden, konnte mich ausprobieren und mein Verhalten in solchen Extremsituationen ertesten. Und nicht zuletzt war ich hautnah dabei, stand in der ersten Reihe und konnte das Spektakel mit all seinen Höhepunkten genießen.

Und dennoch: Gut ist, dass es vorbei ist. Jetzt kehrt Ruhe ein, enden Arbeitstage wieder um 18 Uhr (oder zumindest in diesem Dreh) und wartet das neue Jahr darauf entdeckt zu werden.

In diesem Sinne noch ein paar Fotos vom Ball und mein Fazit: Alles wird gut. Und 2011 noch besser.

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